Tischtennis Landesliga: SV Weilheim – TV Calmbach 6:9

 Angesichts der Tatsache, dass Spitzenspieler Jens Schaake nach seiner Kreuzband-OP noch nicht wieder einsatzfähig ist und Martin Glaser eine weitere Saison pausiert, suchte der SVW bereits Tage vor dem Auftaktspiel gegen den Aufsteiger aus Calmbach nach der erfolgversprechendsten Aufstellung. Auf Grund des starken vorderen Paarkreuzes der Gäste entschied sich Mannschaftsführer Gerhard Bürker letztendlich dafür, Jens Schaakes Spiele kampflos abzugeben, um am mittleren und hinteren Paarkreuz Vorteile zu haben sowie im Doppel die eingespielten Paarungen aufbieten zu können. Der Plan schien aufzugehen, denn beim Zwischenstand von 1:1 hatte das Doppel Birnbacher/Groner im fünften Satz drei Matchbällle. Fünf Punktverluste in Folge verhinderten die Führung aus den Doppeln. Die Gäste setzten sich mit 5:1 ab, doch der SVW verkürzte zum Abschluss des ersten Einzeldurchgangs durch Siege von Markus Groner, Uli Trescher und Marcus Raiser auf 4:5. Beim Stande von 4:7 mussten die Gastgeber alle 4 Spiele am mittleren und hinteren Paarkreuz gewinnen, um sich ein Remis zu sichern. Markus Groner und Uli Trescher gewannen zwar auch ihr zweites Einzel an diesem Tag, doch Gerhard Bürker und Marcus Raiser unterlagen. „Jetzt stehen wir im Derby gegen Kusterdingen am kommenden Sonntag bereits unter Zugzwang“, blickt Hans Birnbacher unmittelbar nach Spielschluss bereits nach vorne.



Tischtennis Landesliga: SV Weilheim – TSV Kusterdingen 9:7

 Dank drei von vier gewonnenen Doppeln entschieden die Gastgeber nach dreidreiviertel Stunden Spielzeit das sehr ausgeglichene und stets faire Landesliga-Lokalderby. Beide Teams traten ohne ihre  Spitzenspieler Jens Schaake (Rekonvaleszent nach Kreuzband-OP) und Frank Kapelle (tritt in dieser Saison berufsbedingt nur sporadisch an den Tisch) an. In den Einzeln wurden in allen drei Paarkreuzen die Punkte geteilt. Bei den Gastgebern gewannen alle Spieler jeweils ein Einzel, während bei Kusterdingen Manfred Ulmer-Weber und Nils Künstle beide Einzel gewannen, dafür aber Wolfram Allzeit und Michael Hallabrin leer ausgingen. „Nachdem Martin Weiß mit einer Wadenverletzung kurzfristig ausfiel und Markus Herr ins Team rückte, mussten wir zwei unserer drei Doppelkonstellationen umstellen. Dass Markus Groner und ich so gut harmonieren und sowohl das Eingangs- als auch das Schlussdoppel gewinnen, war so nicht vorauszusehen“, äußert sich Ulrich Trescher unmittelbar nach Spielschluss.

 Die Einzelergebnisse:

 Groner/Trescher – Ulmer-Weber/Breuer 11:5, 11:8, 11:8; Birnbacher/Herr – Allzeit/Hallabrin 11:8, 9:11, 13:15, 11:8, 9:11; Bürker/Raiser – Künstle/Kehrer 11:9, 9:11, 11:7, 11:9; Birnbacher – Ulmer-Weber 8:11, 11:4, 8:11, 9:11; Bürker – Allzeit 11:8, 11:9, 9:11, 8:11, 11:5, Groner – Künstle 12:10, 4:11, 7:11, 10:12; Trescher – Hallabrin 11:5, 11:7, 11:8, Raiser – Breuer 11:7, 11:9, 6:11, 6:11, 9:11; Herr – Kehrer 11:9, 12:10, 3:11, 10:12, 4:11; Birnbacher – Allzeit 8:11, 13:11, 11:9, 11:2; Bürker – Ulmer-Weber 8:11, 7:11, 7:11; Groner – Hallabrin 15:13, 7:11, 6:11, 11:6, 11:9; Trescher – Künstle 8:11, 6:11, 11:3, 7:11; Raiser – Kehrer 12:10, 11:8, 11:9; Herr – Breuer 11:7, 11:7, 11:7; Groner/Trescher – Allzeit/Hallabrin 11:4, 9:11, 11:4, 11:8.  



SV Weilheim – TTC rollcom Reutlingen 6:9

 Nach einer 2:1-Führung aus den Doppeln geriet der SVW trotz teilweise heftiger Gegenwehr mit 3:5 in Rückstand. Zum Abschluss des ersten Einzeldurchgangs brachte Markus Herr mit einem knappen Fünfsatzsieg über Wolfgang Klein die Gastgeber wieder ins Spiel zurück. Als Gerhard Bürker den einzigen Punkt an diesem Abend am vorderen Paarkreuz holte und Markus Groner am mittleren Paarkreuz gegen Marc Bauermann zwei Matchbälle hatte, lag ein Remis in der Luft. Bauermann dreht die Partie jedoch und holte sich im achten Einzel dieser Saison den achten Sieg. Am Nebentisch unterlag Uli Trescher in drei knappen Sätzen gegen Markus Fach, so dass die Vorentscheidung in dieser umkämpften Begegnung gefallen war. „Im nächsten Spiel gegen die noch punktlosen, aber stets unberechenbaren Tuttlinger sollten wir punkten, um nicht gleich wieder in die Abstiegszone zu geraten“, gibt Markus Groner, der erfolgreichste Spieler nach den ersten drei Punktspielen, die Marschroute vor.

 Die Einzelergebnisse:

Trescher/Groner – Rempfer/Fach 11:9, 11:4, 11:8; Birnbacher/Herr – Schmauder/Bauermann 7:11, 7:11, 7:11; Bürker/Raiser – Klein/Groch 11:6, 11:7, 11:4; Birnbacher – Rempfer 6:11, 8:11, 5:11; Bürker – Schmauder 12:10, 6:11, 8:11, 11:9, 7:11; Groner – Fach 13:11, 4:11, 11:9, 11:6; Trescher – Bauermann 9:11, 7:11, 15:13, 13:11, 7:11; Raiser – Groch 8:11, 7:11, 6:11; Herr – Klein 9:11, 11:8, 13:15, 11:9, 11:7; Birnbacher – Schmauder 7:11, 10:12, 8:11; Bürker – Rempfer 12:10, 11:3, 10:12, 6:11, 11:8; Groner – Bauermann 11:9, 11:8, 6:11, 11:13, 7:11; Trescher – Fach 10:12, 10:12, 7:11; Raiser – Klein 11:8, 10:12, 11:6, 11:8; Herr – Groch 4:11, 5:11, 7:11


TTC Ottenbronn – SV Weilheim 5:9

Überraschenderweise hielt Weilheims kleine Erfolgsserie auch beim bisherigen Tabellenführer aus Ottenbronn an. In den letzten vier Vorrundenbegegnungen blieb das Team um Mannschaftsführer Gerhard Bürker ungeschlagen und beendete die Vorrunde mit 7:11-Punkten auf einem Nichtabstiegsplatz. Dementsprechend gelöst blickte Gerhard Bürker auf die Partie in Ottenbronn zurück: „Heute hat einfach alles gepasst, wir hatten beim Tabellenführer nichts zu verlieren und zeigten unsere bisher beste Saisonleistung. Das ganze Team hatte einen Glanztag erwischt“. Nach zwei Erfolgen im Doppel und siegreichen Einzelpartien von Markus Groner, Uli Trescher und Marcus Raiser führten die Weilheimer zur Halbzeit mit 5:4. Nachdem Jens Schaake anschließend das Duell der Spitzenspieler gewann, spielten sich die Weilheimer in einen richtigen Rausch und entführten durch Siege von Gerhard Bürker, Markus Groner und Uli Trescher zwei nicht einkalkulierte Punkte aus Ottenbronn. „Jetzt müssen wir die Veröffentlichung der TTR-Werte Anfang Dezember abwarten, um die Mannschaftsaufstellung der Rückrunde festzulegen“, blickt Hans Birnbacher nach starker Leistung bereits in die Zukunft.

 Die Detailübersicht:

 Hammann/Holzhausen – Schaake/Birnbacher 10:12, 7:11, 11:9, 12:10, 8:11; Raußmüller/Reutter – Groner/Trescher 11:7, 8:11, 11:4, 11:4; Kappler/Kirsch – Bürker/Raiser 8:11, 7:11, 11:9, 7:11; Hammann – Birnbacher 11:6, 10:12, 11:5, 16:14; Holzhausen – Schaake 11:7, 11:6, 11:5; Raußmüller – Groner 4:11, 5:11, 11:7, 12:10, 8:11; Kappler – Bürker 11:9, 11:3, 11:8; Kirsch – Raiser 5:11, 11:13, 7:11; Reutter – Trescher 12:14, 8:11, 11:6, 5:11; Hammann – Schaake 4:11, 11:5, 11:8, 10:12, 5:11; Holzhausen – Birnbacher 9:11, 8:11, 11:8, 11:9, 11:3; Raußmüller – Bürker 9:11, 9:11, 12:10, 13:11, 4:11; Kappler – Groner 10:12, 7:11, 5:11; Kirsch – Trescher 7:11, 7:11, 8:11.